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Kürbiskern-Roggenbrot

Kräftiges Roggen-Sauerteigbrot mit Dinkelmehl-Anteil, gerösteten und eingeweichten Kürbiskernen und Brotgewürz

KürbiskerneRoggenLe Creuset 3 LBrotgewürzGleicher Tag
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ZUTATEN FÜR1 Brot, ca. 1100 g
AKTIVE ZEITca. 30 Min.
GESAMTZEITca. 16 Std. (inkl. Auskühlen)
BACKGEFÄSSLe Creuset 3 L, rund
74 %Hydration
89 %Roggenanteil
1100 gGewicht
ca. 16 Std.Gesamtzeit

Zutaten

1. Saaten

Kürbiskerne, geröstet90 g
+ zum Bestreuen20 g
+ Wasser (Kürbiskerne-Quellstück)110 g

2. Anstellgut

Anstellgut (Ausgang)20 g
Wasser (zum Füttern)40 g
Roggenmehl Type 1150 (zum Füttern)40 g

ergibt ca. 100 g aktives Anstellgut.

3. Hauptteig

Aktives Anstellgut100 g
Roggenmehl (Type 1150)400 g
Dinkelmehl (Type 630)50 g
Wasser, warm320 g
Salz (Meersalz)10 g
Honig oder Rübensirup (optional)1 TL

Hydration (Hauptteig): ca. 74 %.

4. Gewürze

Kümmel, ganz1 TL
Koriandersamen, angestossen1 TL
Fenchelsamen1/2 TL
Anis1/2 TL

Das bestehende Anstellgut wird für dieses Rezept einmalig mit Roggenmehl statt Dinkelmehl gefüttert. Roggenteig hat kaum ein Klebergerüst – nicht wie Dinkelteig kneten, nur kurz verrühren. Dinkelmehl-Anteil sorgt für etwas mehr Struktur und erleichtert das Formen.

Zeitplan

Tag 1 früh: ASG mit Roggenmehl füttern, Kürbiskerne rösten & einweichen.

Tag 1 Vormittag: Hauptteig mischen, kurze Stockgare, formen.

Tag 1 Mittag: Stückgare, dann backen.

Tag 1 Nachmittag/Abend: mind. 6 Std. auskühlen lassen vor dem Anschneiden.

Zubereitung

Zeitstrahl ab Start des Anstellgut-Fütterns (t = 0:00, Std.:Min.). Richtwerte – Reifezeiten hängen von Raumtemperatur und Anstellgut-Aktivität ab.

  1. 10:00Start
    Anstellgut füttern: 20 g Anstellgut + 40 g Wasser + 40 g Roggenmehl Type 1150 auffrischen, bei Raumtemperatur reifen lassen, bis deutlich blasig und kräftig säuerlich riechend (ca. 6–8 Std. – bei Roggenmehl oft etwas länger als bei Dinkel).
  2. 20:05+0:05
    Kürbiskern-Quellstück: Kürbiskerne in trockener Pfanne rösten, kurz abkühlen lassen, mit den 110 g Wasser mischen, abgedeckt mind. 2 Std. (besser über Nacht) quellen lassen.
  3. 37:00+6:55
    Hauptteig mischen: Roggenmehl, Dinkelmehl, Wasser, aktives Anstellgut, Salz, Honig und die Gewürzmischung in eine Schüssel geben. Mit der Maschine auf Stufe 1 nur ca. 2–3 Min. zu einem homogenen, klebrigen Teig verrühren – kein langes Kneten, Roggenteig baut kein Klebergerüst auf. Danach das Kürbiskern-Quellstück von Hand unterheben.
  4. 47:05+0:05
    Kurze Stockgare (ca. 45–60 Min. bei 22–24 °C): Teig abgedeckt ruhen lassen. Kein Dehnen & Falten nötig – das bringt bei Roggenteig nichts.
  5. 58:00+0:55
    Formen: Mit nassen oder bemehlten Händen den klebrigen Teig vorsichtig rund in ein gut mit Roggenmehl bestäubtes Gärkörbchen (20–22 cm) einlegen und glätten – nicht straff wirken wie bei Dinkelteig. Oberfläche befeuchten und mit den restlichen Kürbiskernen bestreuen.
  6. 68:10+0:10
    Stückgare (ca. 45–75 Min. bei Raumtemperatur): Teig ist bereit, wenn sich feine Risse auf der Oberfläche zeigen – das ist das typische Reifezeichen bei Roggenteig, nicht eine verdoppelte Grösse. Roggenteig übergärt schnell: lieber etwas früher backen als zu spät.
  7. 78:25+0:15
    Ofen vorheizen: Le-Creuset-Topf mit Deckel mind. 45 Min. auf 250 °C vorheizen.
  8. 89:10+0:45
    In den Topf stürzen: Teig vorsichtig aus dem Gärkörbchen in den heissen Topf stürzen. Kein Einschneiden nötig – die Risse aus der Gare reichen als Oberflächenbild.
  9. 99:15+0:05
    Backen: mit Deckel 15 Min. bei 230 °C, dann ohne Deckel 40–45 Min. bei 190–200 °C, bis die Kruste kräftig dunkel ist (Kerntemperatur ca. 98–99 °C – etwas höher als bei Dinkelbrot).
  10. 1010:15+1:00
    Auskühlen: mind. 4–6 Std., besser über Nacht vollständig auskühlen lassen. Wichtig bei Roggenbrot: zu früh angeschnitten ist die Krume noch klitschig, da die Stärke nachreifen muss.

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